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Im internationalen Waldbrandeinsatz

Vier Mitglieder des Bereichsfeuerwehrverbands Liezen waren im August in Nordmazedonien bzw. im Landesführungsstab in Lebring im Katastropheneinsatz.

In vielen süd- und südosteuropäischen Ländern brachen im Sommer verheerende Waldbrände aus, auch in Nordmazedonien. Auf ein Hilfsansuchen des Balkanstaats an den EU-Zivilschutzmechanismus hin waren dort im August auch über 40 steirische Feuerwehrkräfte im Einsatz.

In Nordmazedonien kämpften steirische und niederösterreichische Feuerwehrleute gegen großflächige Waldbrände. In Nordmazedonien kämpften steirische und niederösterreichische Feuerwehrleute gegen großflächige Waldbrände. Foto: BFV Liezen

Bericht aus dem Krisengebiet

ABI Thomas Fessl, FF IrdningABI Thomas Fessler von der FF Irdning (Foto: BFV Liezen)In Nordmazedonien als Teamleader im Einsatz war ABI Thomas Fessl. Der Irdninger machte sich bereits am 4. August mit dem Vorauskommando auf den Weg, am 6. August trafen nach beinahe 24 Stunden Fahrt die ersten Züge ein. „Es war eigentlich eine Ruhephase geplant, allerdings wurden wir unmittelbar nach einem schnellen Kaffee schon zu einem Notfall gerufen. Die Flammen drohten, auf ein Dorf überzugreifen und wir rückten einsatzmäßig aus“, so Fessl.

Es sei gelungen, die Einheiten auf einem Hügel zwischen Flammen und Ortschaft zu positionieren. „Am Nachmittag drehte dann der Wind und ich hatte das erste Mal richtig Angst. Innerhalb von Minuten brannte der komplette Hang mit Flammenhöhen bis zu 40 Metern über den Wipfeln ab. Wir mussten den Rückzug antreten. Durch vorher gesetzte Maßnahmen konnte das Dorf aber gehalten werden.“ Ein erfolgreicher erster Einsatz, dem weitere folgen sollten.

Große Dankbarkeit

Für ihren Einsatz schlug den Feuerwehrleuten große Dankbarkeit entgegen. „Wir wurden den ganzen Tag mit Essen und Getränken versorgt. Egal wo im Land, überall kamen Menschen auf uns zu und bedankten sich, dass wir da sind.“ Völlig zurecht sagt Fessl: „Unser Team hat dort Übermenschliches geleistet und das spiegelt sich in den dankbaren Gesichtern der Bevölkerung wider.“

Ebenso im Einsatz

HBI d. LFV Hannes Mayerl aus Gröbming war sowohl am Balkan als auch in Lebring im Einsatz. Über die Tage im Krisengebiet schrieb er auf der Facebook-Seite der FF Gröbming: „Bin jetzt 46 Jahre bei der Feuerwehr, aber so etwas habe ich noch nie gesehen.“ HBI Monika Haberl aus Trieben und OLM Florian Hubner aus Irdning unterstützten den Landesführungsstab.

 

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