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Liezens Stadtchronist feierte 80. Geburtstag

Karl Hödl, jahrelanger Kopf des Archivs der Bezirkshauptstadt, wurde am 10. Oktober 80 Jahre alt.

Liezens Stadtchronist feierte 80. Geburtstag Foto: Wagner

Der gelernte Fotograf stammt ursprünglich aus Veitsch. Dort und später auch in Breitenau am Hochlantsch war er als Gemeindesekretär tätig. 1979 übersiedelte er mit seiner Frau Brigitte und den beiden Töchtern nach Liezen, wo er bis 2003 als Stadtamtsdirektor wirkte. Den Grundstein für das Stadtarchiv hatte bereits sein Vorgänger Rudolf Polzer gelegt, der Aufbau eines professionellen Archivsystems gelang jedoch erst durch Hödl, anfangs mit Hilfe von freiwilligen Helfern, später mit Archivmitarbeitern.

Umtriebig und ausgezeichnet

Seine Einsatzfreude gilt aber nicht allein dem Archiv, er ist auch mit viel Eifer bei den Naturfreunden und war im Arbeitskreis Stadtmuseum sowie im Fachverband alpiner Vereine Steiermark aktiv. Darüber hinaus war Hödl als Moderator bei Radio Freequenns tätig und verfasste unzählige Zeitungsbeiträge, u. a. viele Jahre lang die Kolumne „Raritäten aus dem Stadtarchiv“ in den LBN. Auch Ehrungen wie 2008 das Goldene Ehrenzeichen oder 2014 der Sport-Ehrenring des Landes Steiermark blieben nicht aus. Weiters durfte er sich 2016 über den Ehrenring der Stadt Liezen und 2019 über das Steiermark-Herz in Silber freuen.

Begeisterter Weitwanderer

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Liezens Stadtchronist voller Tatendrang ist, sein Wissen und seinen unerschöpflichen Ideenreichtum gerne teilt und den sprichwörtlichen Unruhestand lebt. Trotzdem gönnt er sich hin und wieder auch eine Pause, und zwar, wenn er sich einmal im Monat auf einen seiner geliebten Weitwanderwege begibt. So war Hödl der dritte Liezener und 69. Österreicher, der die zehn großen österreichischen Weitwanderwege, vom Nordalpen- bis zum Rupertiweg, begangen hat.

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