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Neues Gehege für die Pinselohren vom Wilden Berg

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Es sei für ihn „Europas schönstes Luchsgehege“ geworden, so Wilder-Berg-Geschäftsführer Georg Bliem über die neue Spielwiese der großen Kleinkatzen in Mautern.

Neues Gehege für die Pinselohren vom Wilden Berg Foto: Karl

Eine Attraktion wie der Wilde Berg lebe auch von der Weiterentwicklung, so Bliem. Die Investitionen der letzten Jahre seien mit-
verantwortlich dafür, dass man im heurigen Jahr aller Voraussicht nach erstmals die Marke von 100.000 Eintritten knacken werde. Als die Planai das Ausflugsziel 2015 übernahm, verirrten sich gerade einmal 37.000 Besucher jährlich in den Tierpark. Da verwundert es nicht, dass das Land Steiermark kürzlich den Managementvertrag mit dem Seilbahnunternehmen um weitere fünf Jahre verlängert hat. „Und auch dafür haben wir uns schon einiges überlegt“, kündigt Bliem an.

V. l.: GoWild-Geschäftsführer Andreas Kaufmann, Mauterns Bürgermeister Andreas Kühberger, Wilder-Berg-Geschäftsführer Georg Bliem und Prinz Heinrich XII. Reuss beim gemeinsamen symbolischen Bandschnitt. (Foto: Karl)V. l.: GoWild-Geschäftsführer Andreas Kaufmann, Mauterns Bürgermeister Andreas Kühberger, Wilder-Berg-Geschäftsführer Georg Bliem und Prinz Heinrich XII. Reuss beim gemeinsamen symbolischen Bandschnitt. (Foto: Karl)

Abwechslungsreich und naturnah

Was die Planai in den nächsten Jahren in Mautern so alles geplant hat, wird sich weisen, heuer hat man auf jeden Fall den Luchsen ein neues Zuhause geschenkt. Das Gehege im Nahbereich der Bergstation bietet nicht nur mehr Platz als das alte, sondern auch unterschiedlichste Landschaftsformen, von Steinplateaus bis hin zu einem kleinen Teich. Geplant – unter wissenschaftlichen Aspekten – hat das abwechslungsreiche und naturnahe Gehege Andreas Kaufmann, Geschäftsführer der Firma GoWild.

Herausfordernde Umsetzung

Für die Umsetzung zeichneten Uwe Raith, technischer Leiter am Wilden Berg, und sein Team verantwortlich. „So etwas Großes haben wir noch nie gemacht!“, so Raith. „Die 4.500 Quadratmeter Grund werden von 260 Meter Zaun umfasst, teilweise fünf Meter hoch und mit Untergrabschutz. Wir haben 120 elektrische Überhänger verbaut und acht Kilometer Elektrozaun verlegt.“ Insgesamt war man damit rund ein Dreivierteljahr beschäftigt.

 

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