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Vermeulen gewinnt Rad-Bundesliga: „Mega!“

Der Ramsauer setzte sich beim Saisonfinale in Oberösterreich hauchdünn vor seinem Teamkollegen Daniel Lehner durch.

Vermeulen gewinnt Rad-Bundesliga: „Mega!“ Foto: Eisenbauer

 Eigentlich hatte sich Moran Vermeulen, Sohn holländischer Eltern, bereits in jungen Jahren dem nordischen Sport verschrieben. Doch vor vier Jahren der Sinneswechsel, der Ramsauer tauschte Langlaufski gegen Fahrrad ein und suchte sein Glück fortan nicht mehr in der Loipe, sondern auf der Straße. Als Einzelkämpfer absolvierte er für den RC ARBÖ Trieben die ersten Rennen, erst vor zwei Jahren wechselte er zum Team Felbermayr Simplon Wels, für das er kürzlich seinen bislang größten Erfolg, den Gewinn der ÖRV-Radliga 2021, feiern konnte.

Sehenswerter Showdown

Vermeulen hatte die Gesamtwertung seit dem Eröffnungsrennen im März angeführt, der schwere Finalkurs in Königswiesen über 121 Kilometer bot sodann aber trotzdem einen sehenswerten Showdown. Während sich Riccardo Zoidl den Tagessieg holte, kämpften seine Teamkollegen Lehner und Vermeulen verbissen um den Gesamtsieg. Lehner wurde Sechster, Vermeulen Achter, somit sicherte sich der Ramsauer mit einem Punkt Vorsprung den Sieg in der Rad-Bundesliga.

Papa sei Dank!

„Das Gefühl ist mega!“, jubelte Vermeulen nach seinem Triumph. „Danke an alle, die das ermöglicht haben!“ Vater des Erfolgs ist im wahrsten Sinne des Wortes Papa Vincent Vermeulen, der als Trainer immer an seinen Sohn geglaubt hat. „Was soll ich sagen, die Arbeit hat sich ausgezahlt!“, so der Vater des frischgebackenen Rad-Bundesliga-Gesamtsiegers nach der Preisübergabe.

Moran Vermeulen gewinnt OERV„Das Gefühl ist mega!“, jubelte Vermeulen nach seinem Triumph. (Foto: Eisenbauer)

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