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Neues Schutzgebiet im Salzatal

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Für den stark gefährdeten Eschenscheckenfalter wurde im Bezirk Liezen kürzlich ein eigenes Europaschutzgebiet ausgewiesen.

Bei einer Fachexkursion im neu ausgewiesenen Natura2000-Gebiet konnte auch eine Große Quelljungfer, eine bis zu zehn Zentimeter große Libelle, gesichtet werden. Bei einer Fachexkursion im neu ausgewiesenen Natura2000-Gebiet konnte auch eine Große Quelljungfer, eine bis zu zehn Zentimeter große Libelle, gesichtet werden. Foto: NUP Eisenwurzen

EschenscheckenfalterFür den Eschenscheckenfalter wurde im Salzatal ein eigenes Europaschutzgebiet ausgewiesen. (Foto: R. Brandstätter Photography)Der Eschenscheckenfalter oder Maivogel ist ein Vertreter der Edelfalter. Er entwickelt sich an Eschen in lichten und feucht-warmen Wäldern und an Waldrändern. Ein steirisches Hauptvorkommen liegt im Salzatal. Aufgrund des Lebensraumverlusts und des Eschentriebsterbens gilt der Schmetterling als stark gefährdet und ist durch die Steiermärkische Artenschutzverordnung und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU streng geschützt.
Das hat nun dazu geführt, dass für den Falter ein eigenes Europaschutzgebiet – Nummer 56 – mit dem Namen „Südliche Talbereiche der Göstlinger Alpen“ ausgewiesen wurde. Dieses befindet sich in der Natur- und Geoparkgemeinde Wildalpen.

Im Zuge einer Exkursion mit Fachexperten Ende Juni wurden das neue Schutzgebiet und der Eschenscheckenfalter, aber auch andere Tierarten genauer unter die Lupe bzw. das Teleobjektiv genommen. Die Veranstaltung war Teil des Naturschutzprojekts „Artenreiche Eisenwurzen“ des Natur- und Geoparks Steirische Eisenwurzen.

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