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Skigebiete: Wohnungspreise explodieren

2021 zahlte man in Skigebieten für Eigentumswohnungen durchschnittlich um zwölf Prozent mehr als noch 2020. Auch in Schladming sind die Preise gestiegen, jedoch unter dem Österreichschnitt.

Skigebiete: Wohnungspreise explodieren Grafik: Frog 974 – stock.adobe.com

 Das Bergpanorama vor der eigenen Haustür? Von den eigenen vier Wänden in Österreichs beliebtesten Skigebieten träumen viele Winterurlauber. Die Folge: Die Preise für Eigentumswohnungen gehen steil bergauf. Das Onlineportal ImmoScout24 hat die Wohnungspreise in österreichischen Skigebieten analysiert und im Vorjahr eine durchschnittliche Preissteigerung von satten zwölf Prozent festgestellt.

In elf der 15 analysierten Skigebiete war ein Anstieg festzustellen, am höchsten fiel dieser mit 59 Prozent in Sölden aus. Auch am Katschberg hat sich mit plus 52 Prozent die Preisspirale ordentlich gedreht. Der sechsprozentige Anstieg in Schladming schreckt angesichts dieser Zahlen nicht mehr sonderlich. Ein Ende dieser Entwicklung sei ob des Trends zum Zweitwohnsitz, der sich in der Pandemie extrem verstärkt hat, nicht in Sicht, so Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24.

Wirft man einen Blick auf die durchschnittlichen Quadratmeterpreise, gibt es mit dem Nobelskiort Kitzbühel, wo man für ein mal einen Meter Eigentumswohnung stolze 13.979 Euro hinlegen muss, einen einsamen Spitzenreiter. In allen anderen analysierten Skigebieten zahlt man deutlich unter 10.000 Euro. So sind es z. B. in Schladming 7.631 Euro. Durchschnittlich werden 7.500 Euro pro Quadratmeter fällig.

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