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Vom Werdegang eines Lassinger Christbaums

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Bevor die Bäume der Lassinger Christbaumbauern am Weihnachtsabend festlich geschmückt in den Wohnzimmern ihren großen Auftritt haben, vergeht viel Zeit.

Die rot-weiß-rote Banderole garantiert einen Christbaum aus einem heimischen Betrieb, der sich durch den Namensaufdruck bis zum Produzenten zurückverfolgen lässt. Die rot-weiß-rote Banderole garantiert einen Christbaum aus einem heimischen Betrieb, der sich durch den Namensaufdruck bis zum Produzenten zurückverfolgen lässt. Foto: Karl

Sepp HornbacherChristbaumbauer Sepp Hornbacher berichtet:  „Wir kaufen unsere Setzlinge von der Baumschule Lieco in Kalwang. Die Bäume sind zu diesem Zeitpunkt drei bis vier Jahre alt und etwa 30 Zentimeter hoch. Gesetzt wird bei uns im Frühjahr, weil das nasse und feuchte Wetter dieser Jahreszeit für die Setzlinge optimal ist.“

Bis die kleinen Nordmanntannen zur durchschnittlichen Christbaumgröße herangewachsen sind, vergehen weitere Jahre. Diese sind aber keine Zeit reinen Abwartens. Die Lassinger Christbaumbauern sind das ganze Jahr über mit der Pflege beschäftigt. Wichtig ist etwa das Schneiden junger Triebe, damit der Baum eine schöne Form bekommt. Kunstdünger oder Pestizide kommen in der Kultur im Ortsteil Treschmitz übrigens nicht zum Einsatz, man setzt auf tierische Unterstützung. Shropshire-Schafe, die im Gegensatz zu anderen Rassen keine Nadelbaumtriebe verbeißen, halten die Kultur frei von Begleitwuchs, der gleichmäßiges Wachstum verhindern würde.

Nach insgesamt acht bis zehn Jahren ist es dann soweit, die Nordmanntannen werden geschlagen. Im Gegensatz zu importierten Bäumen, die meist schon relativ früh geerntet werden, geschieht das in Lassing deutlich später. So behalten die Bäume ihre Nadeln viel länger und duften auch intensiver.

 

Mehr über Sepp Hornbacher und die Lassinger Christbaumbauern gibt es im Portrait "100 % perönlich" zu lesen ...

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