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Steiermärkische Sparkasse: Rekordergebnis und optimistischer Ausblick trotz Krise

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Heinz Walcher, Leiter der Region Nordweststeiermark der Steiermärkischen Sparkasse, berichtet von einem äußerst zufriedenstellenden vergangenen Geschäftsjahr und beruhigt hinsichtlich steigender Kreditzinsen und neuer Kreditrichtlinien.

Steiermärkische Sparkasse: Rekordergebnis und optimistischer Ausblick trotz Krise Foto: Martin Huber

 Die Steiermärkische Sparkasse erreichte 2021 mit einem Gewinn nach Steuern von 308 Millionen Euro, die einen Rekord in der über 200-jährigen Unternehmensgeschichte bedeuten, ein sehr gutes Gesamtergebnis. Das Eigenkapital lag Ende des Geschäftsjahres bei 2,2 Milliarden Euro. Mit diesen Kennzahlen blickt man beim ältesten weiß-grünen Geldinstitut sehr positiv in die Zukunft.

Auch die Region Nordweststeiermark, bestehend aus den Bezirken Liezen und Murau, könne auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 verweisen, so deren Leiter Heinz Walcher. Im Einlagenbereich etwa habe man sehr gute Zuwächse verzeichnen können, insgesamt würden sich die Einlagen auf 1,4 Milliarden Euro belaufen. Für das heurige Jahr erwarte er ebenso ein deutliches Plus. Zufrieden sei er auch, was das Kreditgeschäft betreffe, so der Sparkassendirektor. Man habe im Vorjahr 256 Millionen an Neukrediten vergeben und verwalte ein Ausleihvolumen von 1,1 Milliarden Euro.

Hinsichtlich der steigenden Kreditzinsen und der seit 1. August geltenden neuen Kreditrichtlinien beruhigt Walcher: Es werde zwar, so seine Einschätzung, vorerst einen leichten Zinsanstieg geben, dann aber eine Seitwärtsbewegung. Die neuen Richtlinien seien zwar durchaus eng geschnürte Vorgaben, würden aber keineswegs bedeuten, dass man keinen Kredit mehr bekomme. „Wir sind immer bemüht, eine Lösung zu finden“, verspricht er.

Wiederaufnahme der Kinder- und Jugendarbeit

Was ihn sehr freue, so der Regionalleiter, sei, dass die Kinder- und Jugendarbeit wieder anlaufe. Diese sei der Steiermärkischen Sparkasse ein „großes Anliegen“, musste in den letzten beiden Jahren pandemiebedingt aber leider großteils ausgesetzt werden. Nun gehe es wieder los, im Herbst seien an den Schulen beispielsweise wieder Vorträge zur Finanzbildung geplant. Auch die Berufsinfotage für Volksschüler unter dem Titel „Meine Zukunft – meine Arbeitswelt – mein Bezirk“ bereite man bereits wieder vor.

Filiale in Schladming wird umgebaut

18 Filialen zählt die Region Nordweststeiermark, diese werden allesamt erhalten bleiben, versichert Walcher, man sehe sich immerhin als „finanzieller Nahversorger“. Seit geraumer Zeit werden die einzelnen Standorte nach und nach baulich an das neue Filialkonzept angepasst. Dieses ist mehr auf individuelle Beratung und weniger auf das klassische Schaltergeschäft ausgerichtet. Letzteres kann vom Kunden in Selbstbedienungszonen rund um die Uhr erledigt werden. Die nächste Filiale, die umgebaut wird, ist jene in Schladming.

LBN-WOHIN
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