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Fahrerassistenzsysteme: Hohes Unfallreduktionspotenzial, viele Fragezeichen

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Demnächst müssen viele Fahrerassistenzsysteme zur Serienausstattung neu typisierter Fahrzeuge gehören. Das macht aufgrund ihres Potenzials, Unfälle zu verhindern, auch Sinn, allerdings wissen viele Lenker über die Helferlein in ihrem Auto nur unzureichend Bescheid.

Um über Fahrerassistenzsysteme zu informieren, haben KFV und AUVA im April eine Infotour veranstaltet, die am 28. April auch am Karmeliterplatz in Graz zu Gast war. Um über Fahrerassistenzsysteme zu informieren, haben KFV und AUVA im April eine Infotour veranstaltet, die am 28. April auch am Karmeliterplatz in Graz zu Gast war. Foto: KFV/APA-Fotoservice/Ferlin-Fiedler

Für neun von zehn Autounfällen mit Personen- oder Sachschaden sei der Mensch verantwortlich, weiß Günther Stangl, Vorsitzender der AUVA-Landesstelle, zu berichten. Durch die technische Unterstützung von Fahrerassistenzsystemen würden sich aber viele Unfälle verhindern lassen, nämlich 50 Prozent der Pkw- und 22 Prozent der Lkw-Unfälle. Aus diesem Grund hat die EU ab 6. Juli zusätzlich zu bereits etablierten Assistenzsystemen neun weitere Systeme, u. a. Geschwindigkeits-, Notbrems- und Spurhalteassistent, Müdigkeitswarner sowie Notbremslicht, für allen neuen Pkw verpflichtend vorgeschrieben.

Ergebnisse aus KFV-Erhebungen in der Steiermark haben jedoch gezeigt, dass viele Lenker über die Funktionsweise und Möglichkeiten von Fahrerassistenzsystemen nur unzureichend Bescheid wissen. Wer sich angesprochen fühlt und diese Wissenslücke ausmerzen möchte, dem sei die Infoplattform www.smartrider.at ans Herz gelegt, auf der sich Autobesitzer und -käufer schnell und einfach über die aktuellen Assistenzsysteme informieren können. Wissen Sie beispielsweise, was ein Auto-Nachtsichtassistent macht? Wie ein Müdigkeitswarner funktioniert? Welches Sicherheitspotenzial ein adaptiver Tempomat mit sich bringt? Nein? Dann sollten Sie erwähnter Plattform womöglich einen Besuch abstatten.

 

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