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Mehrheit gegen Temporeduzierung auf Autobahnen

Auch wenn viele Gründe für Tempo 100 auf Österreichs Autobahnen sprechen würden, ist laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Marketagent die Mehrheit dagegen.

Mehrheit gegen Temporeduzierung auf Autobahnen Collage mit Bild von fotohansel – stock.adobe.com

 Eine Reduzierung des Tempolimits wird derzeit aus einer Vielzahl von Gründen diskutiert, u. a. wegen der Energiekrise. Doch obwohl 100 km/h auf den heimischen Schnellstraßen und Autobahnen so einige Vorteile mit sich bringen würden, beispielsweise einen geringeren Spritverbrauch und höhere Verkehrssicherheit, fand sich in der im September durchgeführten Marketagent-Studie keine Mehrheit dafür.

Ein vorübergehendes Tempolimit aufgrund der Energiekrise befürworteten 38 Prozent der Befragten, 47 Prozent waren dagegen, der Rest unentschlossen. Für eine permanente Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 130 auf 100 km/h konnten sich nur 24 Prozent der Studienteilnehmer erwärmen, 65 Prozent lehnten diese ab, die übrigen waren sich in dieser Frage nicht sicher. Auf Ablehnung stieß die diskutierte Maßnahme speziell unter Vielfahrern und FPÖ-Wählern.

Pro und contra

Die am stärksten wiegenden Gründe gegen eine Temporeduzierung sind nach Einschätzung der Befragten eine längere Fahrdauer, eine erhöhte Ermüdungsgefahr durch das langsame Fahren und ein schlechterer Verkehrsfluss. Die drei meistgenannten Argumente für ein Tempolimit: geringerer Spritverbrauch, Beitrag zum Klimaschutz durch weniger CO2-Ausstoß und Energieeinsparung.

LBN-WOHIN
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