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Nur Minderheit hält sich an Tempo 30

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72 Prozent sind Tempomessungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zufolge in Tempo-30-Zonen im Ortsgebiet zu schnell unterwegs.

Nicht um zu strafen, sondern um Erkenntnisse für die Prävention zu gewinnen, führt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) jährlich 23 Millionen Tempomessungen mittels Seitenradargeräten durch. Dabei zeigt sich, dass die Fahrdisziplin seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1984 durchaus gestiegen ist, auch wenn es speziell in Tempo-30-Zonen noch etliches Verbesserungspotenzial gibt.

Regelumkehr beim Tempolimit im Ortsgebiet

2022 ereigneten sich 65 Prozent aller Unfälle mit Toten oder Verletzten im Ortsgebiet, weshalb der KFV eine Regelumkehr im Ortsgebiet fordert. Das bedeutet: Im Gegensatz zum Status quo mit 50 km/h als generellem Tempolimit sollten künftig 30 km/h die Regel sein. Eine Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf
50 km/h sollte nur dann erfolgen, wenn es die Verkehrssicherheit zulässt.

LBN-WOHIN
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