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Zeichen der Zeit

Zweitwohnsitze – vielerorts, so auch in unserer Region, schon seit geraumer Zeit ein Reizthema. Beispielsweise im oberen Ennstal, wo nach den Gemeinderatswahlen im letzten Jahr der eine oder andere Bürgermeister, der die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, gar den Ortskaiserstuhl räumen musste. Aber auch andernorts, etwa in Bad Mitterndorf oder, jüngstes Beispiel, Aigen, wo im Rahmen des Projekts „Wohnen am Putterersee“ neben Hauptwohnsitzen auch zahlreiche zweitwohnsitzfähige Wohneinheiten entstehen sollen, sorgt das Thema für Unmut.

Zeichen der Zeit Foto: Halfpoint - Adobe Stock

Und nun also auch in Pürgg, im Kripperl der Steiermark, wo die ständigen Bewohner ob einer jetzt schon sehr hohen Zweitwohnsitzquote von über 40 Prozent so gar keine Lust auf weitere Nebenwohnsitze in Form eines Chaletdorfs haben und sich mit einer langen Unterschriftenliste sowie einem konkreten Lösungsvorschlag für ihr Anliegen, nämlich einer Beschränkungszone, an Bürgermeister Roland Raninger gewandt haben. Mit der Übergabe verbunden: die Hoffnung, dass man in der Gemeindeführung die Zeichen der Zeit nicht ignoriert, auch wenn die nächsten Kommunalwahlen erst in rund vier Jahren anstehen.

Benedikt Karl

Redakteur der Magazine LBN und WOHIN

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