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Wiener Gemischter Satz

Wien ist als Großstadt, die gleichzeitig auch ein Weinbaugebiet ist, international eine absolute Rarität. Zu den wichtigsten Weinen der österreichischen Bundeshauptstadt zählt der Wiener Gemischte Satz.

Wiener Gemischter Satz Foto: anna_shepulova – stock.adobe.com

In Wien kultivieren 500 Winzer auf 600 Hektar schwerpunktmäßig Weißweine wie Rieslinge, oder Weißburgunder, aber auch hochwertige Rotweine. Neben dem reinsortigen Ausbau zählt der Wiener Gemischte Satz zu den wichtigsten Weinen. Dabei werden unterschiedliche weiße Rebsorten in einem Weingarten ausgepflanzt und die Trauben dann gemeinsam verarbeitet. Bereits im 19. Jahrhundert wurde in der Bundeshauptstadt Gemischter Satz gekeltert, mit dem Trend zum reinsortigen Ausbau in den 1980er-Jahren wurde er aber immer mehr zum einfachen Schankwein degradiert. Erst dank der Gruppe „WienWein“ erlebte er eine Renaissance und erreichte 2013 als geschützte Herkunftsbezeichnung den DAC-Status.

Für einen klassischen Wiener Gemischten Satz DAC müssen mindestens drei weiße Qualitätsweinrebsorten gemeinsam in einem Weingarten angepflanzt sein. Der größte Anteil einer Rebsorte darf dabei nicht höher als 50 Prozent sein, der Alkoholgehalt 12,5 Prozent nicht überschreiten. Außerdem muss er trocken sein. Der klassische Wiener Gemischte Satz DAC mit seiner einzigartigen Aromatik ist ein perfekter Frühlingswein, der solo genossen schmeckt, aber auch hervorragend zur Osterjause oder zu Spargelgerichten passt.

 

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