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Die Planai als wirtschaftlicher Motor

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Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Planai-Bahnen nicht nur ein wesentlicher Faktor in der Tourismuslandschaft der Region sind, sondern auch erhebliche Effekte für deren Wirtschaft und Betriebe generieren.

Planai-Geschäftsführer Georg Bliem und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der Präsentation der Studie. Planai-Geschäftsführer Georg Bliem und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der Präsentation der Studie. Foto: Land Steiermark

 In einem gemeinsamen Projekt mit der Integrated Consulting Group aus Graz haben die Planai-Hochwurzen-Bahnen die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens zwischen Schladming und Gröbming untersucht. Ziel des Projekts: die tatsächliche Wertschöpfung darzustellen, die das größte steirische Freizeitunternehmen für dieses Gebiet generiert. Als Grundlage wurde die Manova-Wertschöpfungsstudie, die umfassende diesbezügliche Berechnungen für alle österreichischen Bergbahnen abbildet, sowie die Kostenstruktur des Jahresabschlusses der Planai-Hochwurzen-Bahnen von 2017/18 herangezogen.

Wirtschaftsmotor der Region

Die Planai, so das Studienergebnis, löst in der Region Schladming-Dachstein eine jährliche Wertschöpfung von gesamt 304 Millionen Euro aus. Von diesem Gesamteffekt entfallen rund 44 Millionen Euro auf den Kauf von Seilbahntickets. Die Aufwendungen der Gäste für Seilbahnkarten lösen also eine Wertschöpfung für Gastronomie, Nächtigungen und weiterführende Ausgaben in Höhe von beachtlichen 260 Millionen aus.

Beachtlicher Beschäftigungseffekt

Geschäftsführer Georg Bliem wies bei der Präsentation der Studie auch auf den Beschäftigungseffekt hin, den die Planai-Bahnen auslösen: „Das Unternehmen beschäftigt im Winter rund 420 Mitarbeiter, insgesamt werden dadurch in der Region 3.350 Vollzeitarbeitsstellen geschaffen. Diese finden sich v. a. in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und im Handel. Besonders erfreulich ist ebenso der hohe Frauenanteil im Unternehmen. Mit 28 Prozent sind wir unter den Seilbahnen Spitzenreiter in Österreich. Weiters zählt die Planai zu einem der größten Lehrlingsausbildnern in der Branche.“

Grüne Transformation

Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bezeichnete die Planai-Hochwurzen-Bahnen nicht nur als Leitbetrieb, sondern kündigte auch bemerkenswerte Pläne an: „Wir wollen das Unternehmen zum Vorzeigebetrieb im Bereich Umwelt, ökologische Nachhaltigkeit und Energie machen.“

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