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Die Weltwirtschaft ist auf Erholungskurs

China und die USA verzeichneten im ersten Quartal dieses Jahres bereits ein Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorquartal. Im Euroraum sank die Wirtschaftsleistung zwar, jedoch ist auch hier eine Erholung zu erwarten.

Die Weltwirtschaft ist auf Erholungskurs Foto: fotogestoeber – stock.adobe.com

Die erfreuliche Nachricht, dass sich die Konjunkturaussichten verbessern, ist im aktuellen Konjunkturbericht des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) nachzulesen. Und auch, wenn sich die Eurozone noch nicht im Aufwärtstrend befindet, sei auch hier eine Verbesserung der konjunkturellen Lage zu erwarten, so der Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts.

Hoffnung auf einen Aufschwung auch in unseren Breiten macht der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Indikator der wirtschaftlichen Einschätzung (ESI), der im April für viele EU-Länder erstmals seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie wieder über dem langjährigen Durchschnitt lag. Neben der Industrie zeichnet sich auch für den Bereich der Dienstleistungen eine Erholung ab.

Optimismus in Österreich

Auch hierzulande beurteilen die Unternehmen die wirtschaftliche Lage merklich optimistischer als bisher. Laut WIFO-Konjunkturtest vom April verbesserten sich die Konjunktureinschätzungen in allen untersuchten Branchen deutlich. Der einsetzende weltweite Aufschwung führt jedoch zu Engpässen bei Vorprodukten. Diesen Umstand nannten Unternehmen der Sachgütererzeugung als das aktuell größte Produktionshemmnis. Diese Engpässe, so das Wirtschaftsforschungsinstitut, könnten eine Unsicherheit für den weiteren Konjunkturverlauf darstellen.

Arbeitsmarkt erholt sich

Auf dem heimischen Arbeitsmarkt mehren sich die Anzeichen für eine Erholung. Die Arbeitslosenzahlen gingen bereits im April deutlich zurück, Ende des Monats lag die Quote bei 8,7 Prozent und damit erstmals seit Beginn der Krise wieder unter jener im Jahr 2016, wie Arbeitsminister Kocher kürzlich vermeldete. Die Öffnungsschritte Mitte Mai sollten eine weitere spürbare Erholung mit sich bringen. Speziell im Tourismus, der im April mit österreichweit über 62.000 Personen am meisten von Arbeitslosigkeit betroffenen Branche, sollte sich Ende des Wonnemonats eine deutliche Verbesserung zeigen.

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