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Langzeitarbeitslosigkeit wieder auf Vorkrisenniveau

Ende März waren rund 100.000 Personen länger als ein Jahr arbeitslos und damit sogar etwas weniger als vor der Pandemie.

Langzeitarbeitslosigkeit wieder auf Vorkrisenniveau Foto: pressmaster – stock.adobe.com

 Aus der Bilanz der Arbeitsmarktentwicklung im März geht hervor, dass die Langzeitarbeitslosigkeit Ende des Monats bei 100.488 Personen lag. Das sind um 5.161 Personen weniger als noch im Februar. Verglichen mit den Referenzwerten während der Pandemie wird deutlich, dass die Langzeitarbeitslosigkeit wieder in etwa das Vorkrisenniveau erreicht hat. „Ende März 2020, im ersten Monat pandemiebedingter Einschränkungen, waren in Österreich 105.236 Menschen langzeitarbeitslos gemeldet. Auch Ende März 2019, vor Beginn der Pandemie, lag die Langzeitarbeitslosigkeit mit 102.696 Personen um mehr als 2.200 Personen höher als derzeit“, berichtet Arbeitsminister Martin Kocher.

Ein großer Teil der rückläufigen Langzeitarbeitslosigkeit habe durch das Programm „Sprungbrett“ erreicht werden können, so Kocher. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen um 50.000 zu senken. Dieses Ziel habe man beinahe erreicht.

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