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Regionalleiterin Petra Frewein und Vorstandsmitglied Oliver Kröpfl von der Steiermärkischen Sparkasse (Foto: KK)
| Wirtschaft & Karriere

Regionalität bleibt zentraler Erfolgsfakto


Beim regionalen Mediengespräch der Steiermärkischen Sparkasse standen neben aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen der Führungswechsel in der Region Nordsteiermark sowie die künftige strategische Ausrichtung im Mittelpunkt.

Seit 1. Mai steht mit Petra Frewein eine neue Regionalleiterin an der Spitze der Steiermärkischen Sparkasse Nordsteiermark. Die gebürtige Rottenmannerin ist seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen tätig und mit Region und Menschen bestens vertraut. Sie übernahm die Funktion von Heinz Walcher, der nach insgesamt 26 Jahren als Regionalleiter der Steiermärkischen Sparkasse in „Freitätigkeit“ gegangen ist. Vorstandsmitglied Oliver Kröpfl zeigte sich beim Mediengespräch überzeugt, dass mit Petra Frewein die richtige Nachfolgerin gefunden wurde. „Sie verbindet viel mit der Marke und der Region. Die Menschen kennen sie, und genau das ist in dieser Position sehr wichtig“, so Kröpfl. Die neue Regionalleiterin machte in ihren Ausführungen deutlich, dass die persönliche Nähe zu den Kundinnen und Kunden auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung eine zentrale Rolle spiele. Aktuell betreibt die Steiermärkische Sparkasse im Bezirk Liezen 13 Filialen. Diese seien „das Gesicht und das Herz zum Markt“, betonte Frewein. Deshalb investiere man bewusst auch in kleinere Standorte wie Haus, St. Gallen oder Ramsau. „Dass wir den Menschen nahe sein wollen, ist eine klare Strategie“, erklärte sie. Gleichzeitig schreite die Digitalisierung weiter voran. Bereits mehr als 70 Prozent der Privatkunden nutzen das Onlinebanking-System „George“. Auch Oliver Kröpfl unterstrich die Bedeutung dieses Zusammenspiels. Die größte Herausforderung der Bankenbranche liege aktuell darin, Digitalisierung und menschliche Betreuung sinnvoll zu verbinden. Menschen würden sich heute zwar verstärkt online informieren, gleichzeitig steige dadurch aber auch die Erwartungshaltung an die Qualität persönlicher Beratung.

Klare regionale Handschrift

Die vergangenen drei Jahre waren für die Sparkasse die erfolgreichsten der gesamten Unternehmensgeschichte. Besonders bemerkenswert ist dabei die starke regionale Verankerung: Rund 62 Prozent des Gewinns würden im Inland erwirtschaftet, etwa 90 Prozent davon direkt in der Steiermark. Auch die Eigenkapitalbasis der Bank sei außergewöhnlich solide. Mit einer Kernkapitalquote von 31,9 Prozent liege man deutlich über den regulatorischen Anforderungen. Für die Region Nordsteiermark zog Petra Frewein daher eine sehr positive Bilanz. Vor allem das Kommerzgeschäft habe sich im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent verbessert. Einen wesentlichen Anteil daran habe der Tourismus. „Die Menschen wollen auf Urlaub fahren – diese Auszeit ist ihnen wichtig“, so Frewein. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten habe der Tourismus in der Region stabilisierend gewirkt. Besonders erfreulich sei zudem, dass wieder verstärkt in den Wohnbau investiert werde. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der finanziellen Vorsorge. Für Petra Frewein steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Regionalität aktiv zu leben. „Es ist wichtig, dass es vor Ort eine Person gibt, die die Region kennt und Hauptansprechpartnerin für die Menschen ist“, sagte die neue Regionalleiterin. Gerade im Bezirk Liezen zeige sich, wie unterschiedlich die einzelnen Regionen seien. „Jedes Eckerl ist anders – und genau darauf muss man eingehen können.“ ◻