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Liezener Leitbetrieb am Weltklimagipfel

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Die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei (MFL) hat auf Einladung der UN an der diesjährigen Klimakonferenz in Ägypten teilgenommen und dort das betriebseigene Ökologieprogramm vorgestellt.

MFL-Geschäftsführer Herbert Decker (Mitte) inmitten der Weltklimadiplomatie. MFL-Geschäftsführer Herbert Decker (Mitte) inmitten der Weltklimadiplomatie. Foto: TBD Media

Über 30.000 Teilnehmende, darunter 100 Staats- und Regierungschefs, haben im November im Rahmen der 27. Ausgabe der Weltklimakonferenz über Maßnahmen zur Minimierung des Treibhausgasausstoßes beraten – leider mit äußerst bescheidenem Erfolg. Deutlich erfreulicher ist da schon die Tatsache, dass unter den 50 am Gipfel teilnehmenden Unternehmen aus aller Welt mit der MFL auch eines aus dem Bezirk Liezen war. Der Ennstaler Leitbetrieb stellte in Sharm el Sheik sein Ökologieprogramm vor.

„Unsere Präsenz hier vor Ort ist eine große Ehre und Auszeichnung für den Standort Liezen“ so MFL-Geschäftsführer Herbert Decker, der gemeinsam mit seinem Gießereileiter Peter Fuchs ans Rote Meer gereist war. Die Gießerei war es schließlich auch, die bei der Klimakonferenz exemplarisch vor den Vorhang geholt wurde, genauer gesagt die professionalisierte Kreislaufwirtschaft dieses Betriebszweigs. In der Gießerei habe man „durch entsprechende Maßnahmen mittlerweile eine Recyclingquote von 85 Prozent erreicht“, nennt Gießereileiter Fuchs Details.

Internationales Interesse

Interesse für das MFL-Nachhaltigkeitsprogramm zeigten auch ausländische Medien. Neben einer Reportage der internationalen Nachrichtenagentur Reuters berichtete etwa auch Sky News Arabia in Form eines mehrminütigen Interviews darüber. Auch der österreichische Finanzminister Magnus Brunner überzeugte sich bei einem Treffen vor Ort von der nachhaltigen Kompetenz des Liezener Unternehmens.

LBN-WOHIN
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