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Kathrin und Gerhard Höflehner vom Wellnesshotel Höflehner in Haus/E. sehen die geplante Erhöhung der steirischen Ortstaxe kritisch. (Foto: Höflehner/WWW.RENESTRASSER.at)
| Wirtschaft & Karriere

„Das zieht Familienbetrieben den Boden unter den Füßen weg“


Die geplante Erhöhung der steirischen Ortstaxe von 2,50 auf 4,90 Euro stößt bei Gerhard Höflehner, Geschäftsführer des Natur- und Wellnesshotels Höflehner in Haus im Ennstal, auf heftige Kritik. Er befürchtet Nachteile für Familien und kleinere Beherbergungsbetriebe.

Entscheidend ist das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Land.“ Diesen Wettbewerbsvorteil des steirischen Tourismus sieht Höflehner durch die geplante Erhöhung um 96 Prozent gefährdet. Angesichts ohnehin steigender Kosten sei das ein falsches Signal.
Besonders Familien würden die Mehrkosten spüren, da die Ortstaxe pro Person und Nächtigung verrechnet wird. Bei einem längeren Aufenthalt könne sich rasch ein dreistelliger Betrag ergeben. „Für sich genommen sind die Kostenfaktoren alle überschaubar, zusammen kommen sie teuer“, sagt Höflehner.

Auch um die vielen kleineren, familiengeführten Beherbergungsbetriebe in der Region sorgt er sich. Sie würden mit attraktiven Preisen einen wichtigen Beitrag zum touristischen Angebot leisten. Weitere Kostensteigerungen erschwerten es, dieses Niveau zu halten. „Da jetzt so viel draufzuschlagen, zieht ihnen den Boden unter den Füßen weg“, warnt der Hotelier.
Auch die Österreichische Hotelvereinigung kritisiert die geplante Anhebung.