Als die Würfel fielen – Roman über den Bauernaufstand 1626
In ihrem neuen historischen Roman „Als die Würfel fielen“ nimmt Schriftstellerin Ana Pawlik mit auf eine Reise in die Zeit der dramatischen Ereignisse des Oberösterreichischen Bauernkriegs.
Die Mehrheit der Menschen im Land ob der Enns ist 1626 protestantisch. Im Auftrag des Kaisers, dem dies missfällt, verfolgt Adam von Herberstorff die Gegenreformation und das unerbittlich. Wer am lutherischen Glauben festhält, riskiert Besitz, Freiheit und Leben. In den Dörfern wächst der Widerstand, in den Städten die Angst.
Bauerntochter Lena flieht mit ihrem Kind nach Steyr, wo Stadtrichter Wolf Madlseder den letzten Rest an Gewissensfreiheit zu bewahren sucht. Als drei Dutzend Männer auf Befehl von Herberstorff um ihr Leben würfeln müssen, entfacht die Willkür den Zorn der Menschen - und ein Aufstand bricht los, der alles verändert.
Der Roman setzt bereits 23 Jahre vor Kriegsbeginn an, um die politischen Zusammenhänge zwischen der Gegenreformation, dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs und dem Oberösterreichischen Bauernaufstand aufzuzeigen. Pawlik bezeichnet ihr Werk als Anti-Kriegsroman, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird.
Die Autorin
Ana Pawlik wurde 1981 in Deutschland geboren. Nach einer Ausbildung im sozialen Bereich und einer mehrjährigen Rucksackreise durch Afrika, Kanada und Skandinavien kam sie 2006 nach Wien. Mittlerweile lebt sie in Oberösterreich, wo sie neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin Romane und Sachtexte in Leichte Sprache überträgt.
Der Roman ist im Gmeiner Verlag erschienen und ab 9. September in den Buchhandlungen erhältlich.
Foto: Der Fotomacher I Cover: Gmeiner Verlag
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