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Raritäten aus dem Stadtarchiv

Raritäten aus dem Stadtarchiv

Das Archiv der Stadt Liezen sammelt Zeitdokumente, die einen interessanten Einblick in die Geschichte der Bezirkshauptstadt geben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtchronisten Karl Hödl, dem die Archivierung dieser Schätze obliegt, präsentieren die Liezener Bezirksnachrichten ausgesuchte Raritäten aus der Sammlung.

Infotafeln für Liezens historische Gebäude

Infotafeln für Liezens historische Gebäude

In Liezen sollen ältere Häuser demnächst Tafeln, auf denen Angaben zur Geschichte des Gebäudes gemacht werden, erhalten. Eine erste solche Tafel wurde bereits am Rathaus montiert. Besitzer älterer Häuser sollen in nächster Zeit eingeladen werden, ähnliche Tafeln auf Kosten der Stadtgemeinde anbringen zu lassen.

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Raritäten aus dem Stadtarchiv

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„Drei Jubiläen für die evangelische Gemeinde Liezen“

Die evangelische Gemeinde Liezen hat heuer gleich dreifach Grund zu feiern: Neben dem 500-Jahr-Jubiläum des Thesenanschlags durch Martin Luther und dem 70-Jahr- Jubiläum der Pfarrgemeinde kann auch das 60-Jahr-Jubiläum der evangelischen Auferstehungskirche in der Friedau begangen werden. 1957 erfolgte die Grundsteinlegung, am 25. Oktober 1959 die Einweihung. Die Kosten konnten dank freiwilliger Helfer mit 736.000 Schilling sehr niedrig gehalten werden, allerdings nicht ohne bauliche Abstriche. Ein Turm, der läutende Kirchenglocken ausgehalten hätte, wäre zu teuer gekommen. Daher kam das Glockenläuten vom Tonband, woran sich bis heute nichts geändert hat.

Foto: Stadtarchiv

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Raritäten aus dem Stadtarchiv

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Das Archiv der Stadt Liezen versammelt zahlreiche Zeitdokumente, die einen interessanten Einblick in die Geschichte der Bezirkshauptstadt geben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtchronisten Karl Hödl, dem die Archivierung dieser Schätze obliegt, präsentieren die Liezener Bezirksnachrichten ausgesuchte Raritäten aus der Sammlung. „Frühlingsausfahrt mit dem Beiwagengespann“ „Veronika, der Lenz ist da ...“, so begrüßten im Berlin der 1930er-Jahre die „Comedian Harmonists“ den Frühling. In Weißenbach/Liezen hieß man zur etwa selben Zeit das Frühjahr gerne mit einer ersten Ausfahrt im Beiwagengespann willkommen, wie obige Fotografie aus dem Jahr 1930 zeigt. „Mit dem Grafen Hansl zum Überführer“ Eine Frühlingsausfahrt der anderen Art bot damals der so genannte Grafen Hansl an. Der 1891 geborene Johann Häusler, ursprünglich vlg. Obersaler, war ab 1928 Besitzer des Bauernhofs vlg. Grafen (heute Brunnfeldweg 8) und kutschierte Ausflügler über die Döllacher Straße zum heute nicht mehr existierenden Gasthaus Überführer an die Enns. Für Kinder gab es dort ein begehrtes Kracherl. Der Name des Gasthauses erinnerte daran, dass es an der Stelle, an der seit 1886 die Überführerbrücke die Enns überspannt, lange Zeit nur eine Überfuhr mit der Fähre gab. Fotos: Stadtarchiv
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Raritäten aus dem Stadtarchiv

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Das Archiv der Stadt Liezen versammelt zahlreiche Zeitdokumente, die einen interessanten Einblick in die Geschichte der Bezirkshauptstadt geben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtchronisten Karl Hödl, dem die Archivierung dieser Schätze obliegt, präsentieren die Liezener Bezirksnachrichten ausgesuchte Raritäten aus der Sammlung. „Rodelhochburg ...“ Der Rodelsport hat in Liezen lange Tradition. Bereits 1899 wurde der erste Rodelverein gegründet – die Sektion Rodeln des SC Liezen geht auf diesen zurück. Auch der 1948 gegründete WSV Liezen verfügt über eine Rodelsektion und die 1954 gegründete Sportgemeinschaft Weißenbach/Liezen mit den heutigen Sektionen Ski und Tennis wurde 1954 als Rodelverein ins Leben gerufen. Unser Bild von den Rodelmeisterschaften der Liezener Schulen im Jahr 1953, an denen beachtliche 320 Kinder und 20 Lehrer teilnahmen, verdeutlicht die Liezener Begeisterung für den flotten Sport auf zwei Kufen sehr gut. „... Liezen“ Speziell nach dem Zweiten Weltkrieg brachte die Rodelhochburg Liezen auch zahlreiche Rennrodler hervor, die auf nationaler und auch internationaler Ebene Siege einfahren konnten. Die erste international erfolgreiche Liezener Rodlerin war Karla Kienzl (geborene Hauser), die 1951 Europa- und 1955 Weltmeisterin wurde. Sie ist auf der Aufnahme rechts, die vermutlich 1945 entstanden ist, zu sehen. Manfred Schmid konnte neben vielen weiteren Erfolgen 1968 in Grenoble Olympiagold erringen, Elfriede Pirkmann in den 1970er-Jahren zwei Europameistertitel. Fotos: Stadtarchiv Liezen
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Raritäten aus dem Stadtarchiv

Raritäten aus dem Stadtarchiv

Das Archiv der Stadt Liezen versammelt zahlreiche Zeitdokumente, die einen interessanten Einblick in die Geschichte der Bezirkshauptstadt geben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtchronisten Karl Hödl, dem die Archivierung dieser Schätze obliegt, präsentieren die Liezener Bezirksnachrichten ausgesuchte Raritäten aus der Sammlung. „Bezirks-Jugendskitag anno dazumal“ Am 22. und 23. Jänner 1949 fanden in der Bezirkshauptstadt die Auswahlkämpfe des Schulbezirks Liezen für die Landesskiwettkämpfe der steirischen Pflichtschüler und ihre Lehrer statt. An der Veranstaltung, die aus einem Abfahrtslauf und einem Spezialtorlauf bestand, nahmen über 600 Jugendliche sowie 40 Lehrpersonen teil. Die Rennen führten teilweise mitten durch die Stadt, Zieleinlauf eines Rennens war an der Ecke Ausseer Straße/Hauptstraße. Organisiert wurde das für die damalige Zeit sehr große Spektakel von Ferdinand Steinacher, dem damaligen Direktor der Liezener Mädchenvolksschule, und dem Liezener Sportverein. Auch die Liezener Bevölkerung trug zum Gelingen des Bezirks-Jugendskitages bei, indem sie beispielsweise vielen auswärtigen Kindern freie Kost und Logis bot. Fotos: Stadtarchiv
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Raritäten aus dem Stadtarchiv

Das Archiv der Stadt Liezen versammelt zahlreiche Zeitdokumente, die einen interessanten Einblick in die Geschichte der Bezirkshauptstadt geben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtchronisten Karl Hödl, dem die Archivierung dieser Schätze obliegt, präsentieren die Liezener Bezirksnachrichten ausgesuchte Raritäten aus der Sammlung. „Weihnachtsmärchen eines deutschnationalen Dichters“ Kinder der Volksschule Liezen führten 1927 das Weihnachtsmärchen „Verloren und wiedergefunden“ von Ottokar Kernstock auf. Nach dem Tod des Dichters und Priesters ein Jahr später wurden vielerorts Plätze und Straßen nach ihm benannt. Aufgrund Kernstocks deutschnationaler Gesinnung – 1923 verfasste er beispielsweise das „Hakenkreuzlied“ für die Fürstenfelder Ortsgruppe der rassistischen Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (DNSAP) – wurden die Benennungen nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise zurückgenommen. Nicht so in Liezen, wo es als Verbindung zwischen der nördlichen und südlichen Straße des Dr.-Karl-Renner-Ringes nach wie vor eine Kernstockgasse gibt. „Krippenspiel in Liezen“ Aus den 1960er-Jahren stammt obiges Foto, das Liezener Kinder bei einem Krippenspiel zeigt. Krippenspiele, die dramaturgische Umsetzung der Weihnachtsgeschichte, sind übrigens eine Weiterentwicklung des traditionellen Weihnachtsspiels, das man bereits im Mittelalter kannte. Fotos: Stadtarchiv
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